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Hast du eine Vision?

Veröffentlicht am 11.01.2016

Wie richtest du dich aus, wenn du keine Vision hast oder orientierungslos bist?

Oder: Was, wenn ich keine Vorlieben habe, kein Feuer empfinde für irgendetwas? Was, wenn ich kein „wow“-Effekt mehr kenne und keine Motivation mehr finde?

Diese Fragen werden mir häufig gestellt und ich möchte sie hier gerne beantworten. Nicht selten steckt eine grosse Not hinter diesen Fragen und die fehlende Antworten haben meist Auswirkungen auf die Gesundheit, insbesondere im Bereich des Hormon- und Immunsystems.

Diesen Menschen geht es etwa so, als wären sie mit einem Boot auf offener See. Sie haben keine Ahnung, woran sie sich orientieren können und sollen. Sie wissen nicht, wohin sie ihr Boot steuern müssen, um gerettet zu werden. Sie haben keinen Kompass und haben ihr Ziel längst aus den Augen verloren. Sie lassen sich treiben und hoffen, es möge ein Wunder geschehen.

Die Motivations-, Visions- und Orientierungslosigkeit kann verschiedene Ursachen haben.

Nicht selten sind es frühkindliche Erziehungsmuster, die in den jungen Jahren das innere Feuer zum Erlöschen brachten. Hohe Anpassungszwänge, kritische, erwartungsvolle Haltungen der Eltern führen dazu, dass das Kind sich verbiegen muss und sich anpasst, um „durchzukommen“. Den Tribut, welchen es dadurch bezahlen muss, ist das Vertrauen in sich selbst, das sich gar nicht richtig entfalten kann. Es lernt sehr früh, dass die Anderen es wohl besser wissen, was richtig und falsch ist und mit der Zeit gibt es den Versuch, es selbst herauszufinden, auf. Es folgt wie ein Schaf der Herde…

Eine weitere Ursache liegt oft in der Frustration von nicht erfüllten Wünschen. Wir alle haben Grundbedürfnisse und je nachdem, wie sehr die Erfüllungsmuster geprägt sind, suchen wir ewig nach der Geborgenheit, Sicherheit, Anerkennung, Freiheit, Liebe, Akzeptanz, Macht und Selbstbestimmung. Wir projizieren sie in unsere Wünsche, zB dass wir einflussreich sein wollen, ein schnelles Auto fahren wollen,  ein Eigenheim kaufen wollen, im Sport oder im Beruf eine besondere Leistung erbringen wollen, Liebe und Frieden für die Menschheit wünschen,  …

Haben wir es erreicht, stellen wir fest, dass wir immer noch nicht oder nur kurzfristig glücklich sind und die Suche geht weiter. Irgendwann kommt die Frustration, denn was wir wirklich suchen, haben wir nicht gefunden oder nicht bekommen und die Hoffnung, es noch zu finden, schwindet. „Es hat eh keinen Sinn, alle Bemühungen sind umsonst.“ Bei Manchen wiederum liegt die Frustration in der Tatsache, dass sie nichts unternehmen, um sich ihre Wünsche wahrhaftig zu erfüllen.

Eine weitere Ursache ist die mangelnde Wertschätzung und Anerkennung dessen, was wir haben und dessen, was ist. Die meisten von uns sind so programmiert, das lässt sich übrigens evolutionsbiologisch erklären, dass wir auf das fokussieren, was nicht gut läuft und bedrohlich ist. Dabei übersehen wir, was gut läuft und was wir eigentlich alles schon haben.

Und nicht zuletzt, aber genauso ein wichtiger Grund der Orientierungslosigkeit, ist eine mangelnde persönliche Wertebildung. Wenn du  keine klaren Werte hast, dann fehlt dir die innere Richtschnur in deinem Leben und du kannst kein klares Persönlichkeitsprofil entwickeln. Wenn du  Werte ungeprüft übernimmst, dann kannst du deine innewohnenden Kräfte nicht vollständig entfalten und du wirst Opfer deiner Unklarheit.

Was du tun kannst wenn du davon betroffen bist

Was kannst du nun aus all diesen Informationen ziehen und für dich nutzen?

Egal, welche Ursache hinter deiner Orientierungs- oder Visionslosigkeit steht, diese Möglichkeiten werden dir helfen, dich zu finden und zu erkennen. Und nach und nach wird deine Vision erwachen.

Lerne, wieder zu lauschen

Beginne den Tag, gleich nach dem Erwachen und bevor du aufstehst, indem du dich fragst:

Wie geht es mir jetzt gerade? Was habe ich mir zu sagen? Mag ich aufstehen? Was erwartet mich Angenehmes, Unangenehmes? Was würde ich am liebsten tun, wenn ich könnte?

Was sagt mein Körper? Wie geht es ihm?

Lausche aufmerksam auf die Antworten und schreibe sie ohne sie zu werten auf.

Achte auf das Gute und Schöne und wertschätze es

Am Ende des Tages schau auf deinen Tag zurück und anerkenne die Geschenke des Tages. Was hast du besonders gut bewältigt? Wofür bist du heute besonders dankbar? Was hat dir Freude bereitet? Wer hat dich heute inspiriert und unterstützt? Worin warst du heute wirklich gut? Welche Erkenntnisse hast du gewonnen?

Sammle diese Informationen über mehrere Wochen bis Monate und du wirst sehen, wie sich deine Sichtweise wandelt.

Klärung deiner Werte

Wenn dich etwas irritiert, wenn du dich über etwas ärgerst, frage dich auch mal, welche Werte du vertrittst und warum. Frage dich auch, ob du deine Bedürfnisse missachtet hast und ob diese im Einklang mit deinen Werten sind. Integrität ist die Übereinstimmigkeit zwischen deinen Taten, deinen Werten und deinen Bedürfnissen.

Selbstwirksamkeit

Und alles bekommt erst so richtig Kraft, wenn du dein Wissen in die Tat umsetzt. Es gibt nichts Stärkeres, als dein Wirken im Einklang mit deiner inneren Ausrichtung.  Es verleiht dir Selbstwert und Selbstachtung. 

Du musst es einfach tun! Jeden Tag!

Die Kunst eines erfüllten Lebens  liegt darin,  dass du deinem Leben einen Sinn gibst und aufhörst, ihn zu suchen

Lausche in dich hinein und höre, was du dir selbst zu sagen hast. Horche, was das Leben von dir will, definiere deine Werte und lebe danach. Gib deinem Leben einen Sinn aus deinem Erlebten und deinen Antworten. Ich wünsche dir frohes Ausrichten und einen kraftvollen Start ins 2016!

Und frage dich: Was werde ich umsetzen?

Schreibe doch deine Antwort unter den Blog, das verleiht deiner Absicht Kraft!

Herzliche Grüsse!

Johanna

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